DBV-A-RLU17/U19 in Geretsried

Grüß Gott beim Huber. So herzlich wurden wir in unserer Unterkunft empfangen, die in einem schönen bayerischen Dorf unweit des Starnberger Sees lag. Ganz so herzlich ging es in der Sporthalle in Geretsried bei der 1. A-RL für die ältesten Nachwuchsspieler dann nicht zu, aber dafür sehr erfolgreich.

Ganz vorn landete Tabea Tirschmann, und das gleich 2x. Sie konnte sowohl im Mixed mit Malik Bourakkadi, wie auch im Doppel mit Julia Meyer (beide NRW) in der Altersklasse U17 den ersten Platz belegen. Im Einzel unterlag sie ihrer Doppelpartnerin im Halbfinale und kam so auf Platz 3. Diesen 3. Platz verpasste Amelie Lehmann im Damen-Einzel U17 ganz knapp. Nach vielen guten Spielen musste sie im Viertelfinale eine knappe 3-Satz-Niederlage einstecken und kam auf einen sehr guten 5. Platz.

Im Doppel schied sie gemeinsam mit ihrer Partnerin Pheline Krüger ebenfalls im Viertelfinale gegen die späteren Siegerinnen Tabea Tirschmann und Julia Meyer aus.

Die beiden Youngsters (Amelie und Pheline sind eigentlich noch U15-Spielerinnen) zeigten eine starke Leistung und zwangen die Favoriten in den Entscheidungssatz. Hier gab es dann aber nicht mehr viel zu holen.
Auch in der U19 konnten wir eine Medaille bejubeln. Dan Phuong Nguyen schlug Reihenweise vor ihr gesetzte Spielerinnen, darunter auch die auf Setzplatz 2 geführte Sarah Bergedick (NRW). Erst im Halbfinale wurde ihr Siegeszug durch Leonie Schindler (Niedersachsen) gestoppt.

Mathias Jauk

1. DBV-A-RL U15

Starke Ergebnisse bei der A-Ranglisten-Premiere

die Spielerinnen und Spieler des Team Mitteldeutschland waren bei der 1. A-Rangliste U15, die seit diesem Jahr die deutschen Ranglisten ersetzen, sehr erfolgreich. Gerade im Damenbereich haben sie waren sie kaum zu schlagen.


Herausragend war Amelie Lehmann, die nach sehr starken Spielen im Einzel den ersten Platz belegte. Darüberhinaus gewann sie mit ihrer Doppelpartnerin die Silbermedaille im Mädchen-Doppel. Pheline kam im Einzel auf Platz 9.
Auch die Jungs machten ihre Sache gut. Eine Medaille gab es für Arne Messerschmidt im Doppel mit David Eckerlin. Die beiden kamen auf Platz 3. Florian Otto verpaßte im Einzel den Bronzerang knapp. Aber der 5. Platz ist eine starke Leistung.

Die nächste DBV-A-RL ist dann im Mai in Thüringen. Die Ausrichtergemeinschaft SV 1880 Unterpörlitz und 1. Ilmenauer BC wird sicher wie gewohnt alles perfekt organisieren. Wenn es dann sportlich ähnlich erfolgreich verläuft, wie dieses Mal, können sich die Zuschauer auf tolle Spiele unserer Leute freuen.

Mathias Jauk

 

Ergebnisse:

  • 1. ME Amelie Lehmann (SG Gittersee)
    2. MD Amelie Lehmann/Pheline Krüger (SG Gittersee)
    3. JD Arne Messerschmidt/David Eckerlin (TSV Meiningen/1. BC Bischmisheim)
    5. JE Florian Otto (SV 1880 Unterpörlitz)
    9. ME Pheline Krüger (SG Gittersee)
    13. JE Arne Messerschmidt (TSV Meiningen)
    17. JD Florian Otto/Sylvester Decker (SV 1880 Unterpörlitz/TuS Wiebelskirchen)

 

Große Ehre für unsere Spielerinnen

….Maria Kuse und Tabea Tirschmann.

Am Rande des Bundesligaspiels gegen den TV Dillingen wurde unsere Nationalspielerin Maria Kuse vom Geschäftsführer der Stiftung Thüringer Sporthilfe Arnd Heymann mit der Nachwuchsförderung ausgezeichnet.

Die Stiftung nutzte die tolle Kulisse für die Auszeichnung, da Maria beim regulären Termin nicht anwesend sein konnte. Neben Maria wurde am Samstag auch noch die Juniorenfußballnationalspielerin Sonja Merazguia geehrt. Eigentlich sollte auch Tabea Tirschmann ihre Auszeichnung an dieser Stelle erhalten, sie musste aber leider krankheitsbedingt absagen.
Wir danken der Stiftung für die Unterstützung unserer Spielerinnen und gratulieren allen
Geehrten recht herzlich!

DM U19 in Wesel

Maria Kuse ist Deutsche Vizemeisterin

Einmal mehr sorgte Maria für die herausragenden Ergebnisse für unser Team bei der Deutschen Meisterschaft U15-U19. Es ist ja bereits die zweite in diesem Jahr. Durch die Umstellung der Saison auf den Jahresrhythmus gab es neben den Titelkämpfen im Februar in Gera am vergangenen Wochenende nochmalige Meisterschaften in Wesel.
Da ein Großteil unseres Teams erstjährig war, also auch in nächsten Jahr noch einmal in der aktuellen Altersklasse antreten kann, waren die Erwartungen auf Meistertitel nicht ganz so hoch.
Trotzdem schrammten wir nur ganz knapp am Titelgewinn vorbei. Maria Kuse und ihrer Partnerin Lena Fischer (NRW) hatten im ersten Satz des Finals 4 Satzbälle, die sie leider nicht nutzen konnten. Dieser Satz ging damit sehr unglücklich mit 20:22 an die Nationalspielerinnen Emma Moszczynski und Jule Petrikowski. Auch der zweite Satz war nichts für schwache Nerven, denn auch hier war es spannend bis zum Ende. Mit 19:21 mussten sich Maria und Lena geschlagen geben. Trotzdem eine grandiose Leistung, mit der nicht viele in der Halle gerechnet haben.
Auch im Einzel spielte Maria ein starkes Turnier. Hier unterlag sie im Halbfinale Miranda Wilson mit 11:21 und 20:22 und erreichte somit Platz 3.

Für eine Überraschung sorgten Amelie Lehmann und Pheline Krüger (SG Gittersee / Sachsen), die am Nachwuchsstützpunkt in Jena trainieren. An Nr. 7 gesetzt trafen sie im Viertelfinale auf den Setzplatz 2, auf Sandra Skopek und Cara Siebrecht. Anfängliche Nervosität verflog immer mehr, sodass am Ende ein 13:21, 21:18, 21:19 – Sieg zu Buche stand und damit der Gewinn der Bronzemedaille. Eine wirklich gute Leistung.

Gute Leistungen zeigten auch noch viele andere unserer Spieler, die teilweise sehr knappe und unglückliche Niederlagen hinnehmen mussten. Für die meisten heißt es im nächsten Jahr wieder anzugreifen. Dann sollten die knappen Spiele für uns entschieden werden.

Mathias Jauk

Trainingslager in Belgien

Vom 22.06. bis 29.06.2018 fand das Trainingslager zur Saisonvorbereitung der Badmintonspieler des Sportgymnasiums Jena statt. Dieses Jahr ging es nach Belgien in die Ausläufer der Ardennen – also irgendwo ins nirgendwo.

Umgeben von dieser ländlich bäuerlichen Kulisse nahe des schönen Bütgenbacher Stausees wurden die Fitnessgrundlagen für die neue Saison gelegt. Jeder Trainingstag begann mit dem Aufstehen gegen 7 Uhr und dem Morgenlauf zum Aufwecken der Muskulatur. Anschließend gab es das von fast allen heiß geliebte Trainingslagerfrühstück, das aus Obstsalat mit Haferflocken und Joghurt besteht und individuell mit Nüssen, Mandeln oder gerösteten Sonnenblumenkernen verfeinert werden kann.

Das Vormittagstraining wurde in zwei nach dem Alter sortierten Trainingsgruppen abgehalten und bestand immer aus 2 Teilen, die abwechselnd absolviert wurden. Hierbei war oft Konzentration und der Wille jede Übung mit vollem Einsatz und hoher Qualität durchzuziehen gefragt, wobei es nur selten an die körperliche Substanz ging. Beispielsweise wurde Sprint-, Koordinations-, oder Stabilisationstraining durchgeführt.

So richtig anstrengend wurde es dann immer am Nachmittag. Hier stand intensives Ausdauerlauftraining in verschiedenen Varianten an. Beispielsweise ein Staffellauf auf einer schönen Runde durch den Wald, unsere alljährliche Lauf-Kraft Einheit am Bütgenbacher See oder ein Lauf um eben diesen Stausee brachte jeden an seine Grenzen.

Das Highlight für viele Jungs war das Beachsoccerturnier am Donnerstagnachmittag als krönender Abschluss des Trainingslagers. Unsere Gesamte Trainingsgruppe wurde in 6 Dreier- und Viererteams geteilt, um den obligatorischen Teamwettbewerb über die ganze Woche durchzuführen. Dieser Bestand aus Geschicklichkeits- und Denkaufgaben sowie den Wochenaufgaben des Vorbereitens einer Tanzchoreografie und einer Trickshotchallenge. Letztlich überlegener Sieger wurde das Team von Dan, Tamino, Benno und Joleen.

Doch neben dem Teamwettbewerb musste jedes Team auch einen Tag an der Seite unseres Chefkochs Herr Heller als Küchenteam das Essen vorbereiten. Der den alten Hasen gutbekannte Speiseplan bestand unter anderem aus Rostbrätel mit Kartoffelsalat, Quiche, Linsensuppe und der neuen Spezialität „Saunudeln“. Die kulinarischen Highlights waren sicher die Desserts Tiramisu und Mousse au Chocolat, sowie die Schweinesuppe eine Eigenkreation Herr Hellers.

Ihm gilt ein großes Dankeschön für die souveräne Bewältigung der Raubtierfütterung über Jahre hinweg.

Neben der Verbesserung der körperlichen Form stand auch ein kleiner Einblick in die Facetten des Mentaltrainings auf dem Programm. Wie wir diese Saison teils schmerzhaft erfahren mussten, entscheidet bei zumindest annähernder gleicher Leistungsfähigkeit neben Glück und Tagesform vor allem die mentale Komponente über Sieg und Niederlage. Hierbei gilt es die richtige Mischung aus Anspannung und Entspannung oder Fokussierung und Lockerheit für jeden Sportler individuell zu finden.

Nach diesem anstrengenden Trainingslager sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt, welche jeder durch das Absolvieren des Sommertrainingsplans verfestigen sollte. Aufgrund vieler junger Athleten und weil einige am anschließenden Wochenende wieder ein Turnier spielen mussten, war gerade das Ende der Trainingswoche im Vergleich zu den Vorjahren eher entspannt und bot auch viel Zeit zum Baden im See oder zum Nutzen des Spielraumes und Ausfechten von Duellen am Billardtisch oder der Tischtennisplatte.

Wir alle sind schon sehr gespannt, wo es im nächsten Jahr hingehen wird. Vielleicht ja wieder in die schönen Berge Österreichs oder an die Küste Dänemarks? Auf jeden Fall hoffen wir in 2 oder 4 Jahren beim gemeinschaftlichen Fußballschauen auf eine größere Inspiration durch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, welche sie vor 4 Jahren, als wir ironischer Weise das bisher einzige Mal auch in Belgien im Trainingslager waren, bot.

Lennart Notni