13. Luxembourg Youngsters International

Im Rahmen des Projektes Mitteldeutschland war am vergangenen Wochenende (28.10-29.10.2017) eine kleine Delegation aus Mitteldeutschland bei dem 13. Int. Luxembourg Youngster Turnier in der Altersklasse U 13 und U15 vertreten. Für das Team Mitteldeutschland starteten in der U 15 Lea Kämnitz, Johanna Preiß, Moritz Scheler (alle BV Thüringen), Miriam Puchta und Tarik Krukowski (BV Sachsen-Anhalt) und in der U13 Arne Messerschmidt (BV Thüringen). Zunächst traten unsere Spieler im Einzel an. Gespielt wurde hier in 3er und 4er Gruppen. Für alle galt in der Gruppe den ersten oder zweiten Platz zu erreichen, um sich so für die Endrunde zu qualifizieren. In der U13 konnte Arne alle seine 3 Gruppenspiele gegen Gegner aus Belgien und der Schweiz souverän gestalten und schaffte damit als Gruppenerster den Einzug in die K.O.-Runde. Dort traf er dann auf den an 1 gesetzten Jen Nuyts aus Belgien. In einem spannenden Match unterlag Arne knapp mit 17:21 im 3. Satz. Im anschließenden Doppel, hier spielte Arne mit dem späteren Sieger im Einzel David Eckerlin, trafen Arne und David gleich in der 1. Runde auf die an 1 gesetzten Belgier Nuyts/Quintens. Trotz starker Gegenwehr ging die Partie nach 2 spannenden Sätzen an die Paarung aus Belgien.

In der U15 erreichten Lea, Johanna und Tarik als Gruppenzweite nach teilweise sehr guten Spielen ebenfalls die K.O.-Runde. Miriam hatte sich in einer stark besetzten 4er Gruppe zu behaupten. Anfangs zu passiv agierend, konnte sie sich trotz einer starken kämpferischen Leistung in den letzten beiden Gruppenspielen nicht für die K.O-Runde qualifizieren. Moritz musste bereits im Gruppenspiel gegen den an 2 gesetzten Schweizer K. Naganathan spielen. Mit einer starken taktischen und kämpferischen Leistung konnte Moritz das Spiel in 3 Sätzen knapp für sich entscheiden und zog als Gruppenerster in die K.O. Runde ein. Dort konnte Moritz an seine zuvor gezeigte Leistung nicht mehr anknüpfen und verlor in der 2. Runde gegen A. Joliat aus der Schweiz in 2 Sätzen. Gleichermaßen erging es auch Lea, Tarik und Johanna, die ihre Spiele jeweils in 2 Sätzen verloren. Lea traf dabei auf die spätere Siegerin aus Frankreich A. Tatranova. In diesem Spiel konnte man deutlich erkennen, dass die Gegnerin sowohl taktisch als auch spielerisch Lea gegenüber überlegen war, so dass das Spiel trotz einer guten Leistung von Lea nach 2 Sätzen zugunsten der Gegnerin entschieden war.
Im Doppel galt es für unsere Paarungen gleich hellwach zu sein, da hier von Anfang an im Einfach-k.o. gespielt wurde. Lea und Johanna trafen hier auf eine belgische Paarung und mussten sich nach 2 Sätzen geschlagen geben. Miriam spielte zusammen mit der Schweizerin A. Strausak gegen die belgische Paarung de Bree/van Parys. Lange konnten beide das Match offen halten. Erst im 3. Satz fehlte unserer Paarung am Ende das Glück, so dass das Spiel knapp mit 19:21 verloren ging. Tarik spielte im Doppel zusammen mit Moritz. In der ersten Runde konnten die beiden sich gegen eine belgische Paarung deutlich in 2 Sätzen durchsetzen. In der 2. Runde trafen beide dann auf die an 3 gesetzten Franconville (Schweiz)/Pauquet
(Frankreich). In dieser Partie zeigten Moritz und Tarik eine überragende Leistung. Mit druckvollem und temporeichem Spiel und tollen Ballwechseln konnten Tarik und Moritz nach 3 engen Sätzen (19:21/21:15/21:17) als Sieger vom Platz gehen und standen damit im Viertelfinale. Dort trafen sie auf die starken Schweizer L. Joliat/M.Chantakesone. Angesichts der späten Stunde (21.30 Uhr) und den vielen Spielen, die Moritz und Tarik schon absolviert hatten, konnten sie in dieser Partie nicht nochmal die zuvor gezeigte Leistung abrufen und verloren ihr Viertelfinalspiel mit 14.21/15/21.
Am Ende lautete für alle das Fazit, dass sich unser kleines Team Mitteldeutschland hervorragend geschlagen hat und wichtige Spielerfahrungen gegen starke Gegner gesammelt wurden.

Bericht/Fotos: Andrea Krukowski

Danish Junior Cup 2017

Beim Danish Junior Cup 2017
waren insgesamt 6 aktuelle oder ehemalige Thüringer am Start.

Neben Maria Kuse und Leander Adam, die mit dem NRW-U17-Team nach Kopenhagen reisten, machten sich Tabea Tirschmann, Tamino Niedling und Jonas Lorenz vom NSP Mitteldeutschland gemeinsam mit Trainer Mathias Jauk auf die Reise in den Norden.

Sehr entspannt war dieses Mal die Anreise. Mit im Bus waren die Spieler und Trainer aus Bayern und Ros Riedel aus Sachsen.

Im Individualturnier gab es herausragende Ergebnisse. Allen voran sicher der Turniersieg von Maria gemeinsam mit Leona Michalski (NRW) im Damen-Doppel U 17. Im Einzel belegt sie zudem Platz 5. Genau diese Platzierung erreichte Tabea Tirschmann mit ihrer Hamburger Partnerin Thuc Phuong Nguyen im Mädchen-Doppel U15. Im Einzel kam Tabea auf Platz 9. Ärgerlicherweise mussten die beiden Jungs Tamino und Jonas gleich in der ersten Runde gegeneinander spielen. Dieses Match war nichts für schwache Nerven. Jonas siegte am Ende mit 22:20 / 16:21 / 26:24. Leider war für ihn dann aber in der nächsten Runde Schluss.

Ein besonderes Highlight ist es immer, als Nationalmannschaft bei einem internationalen Turnier aufzulaufen. Das Vergnügen, beim Teamturnier für Deutschland am Start zu sein, hatten dieses Mal Tabea Tirschmann und Mathias Jauk, der als Trainer mit für das U 15 Team verantwortlich war.

Und auch hier hatte es gleich das erste Teammatch in sich. Deutschland gegen England hieß die Party, die am Ende 4:4 unentschieden endete. Da eine Entscheidung fallen muss, gab es in Dänemark den „Golden Set“. Abwechselnd wählen die Mannschaften eine Disziplin, die sie nicht spielen wollen, bis am Ende eine übrig bleibt. Das Mixed sollte also in einem letzten Satz die Entscheidung bringen. Und es war wahnsinnig spannend. Wir hatten 3 Matchbälle, bevor am Ende die Engländer mit 27:25 gewannen. Das war echt hart…

  

Nach einem Sieg und einer weiteren Niederlage blieb am Ende das Spiel um Platz 5 gegen Frankreich. Hier wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert, sodass wir mit 6:2 gewannen und das Turnier noch einen versöhnlichen Abschluss fand.

Da auch bei der Rückreise alles problemlos klappte, war der diesjährige Danish Junior Cup eine tolle Veranstaltung, die uns allen viele gute Erfahrungen und Erkenntnisse gebracht hat.

Mathias Jauk

Internationalen Nachwuchsturnier „Swedish Youth Games“

Interessantes Turnier mit großen Herausforderungen auf allen Ebenen

am Mittwochfrüh um 8 machte sich die Thüringer Delegation auf den Weg nach Schweden. An Bord Tabea Tirschmann, Tamino Niedling und Trainer Mathias Jauk. Unterwegs wurde noch Kian-Yu Oei (Berlin) und Luca Wichmann (Mecklenburg-Vorpommern) „eingeladen“. Und dann sollte es eigentlich per Fähre von Rostock nach Trelleborg gehen. Eigentlich…, denn unterwegs kam dann plötzlich eine SMS: „Hey, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Abfahrt wetterbedingt abgesagt wurde…“ Toll!

Wir wurden dann umgebucht auf die eventuell 2h später fahrende Fähre. Und tatsächlich war es die einzige Fähre, die an diesem Tag von Rostock aus noch fuhr. Allerdings mit noch einmal 1,5h Verspätung, sodass wir dann gut durchgeschüttelt gegen 1:00 Uhr in Malmö eintrafen. Ein langer Tag…Und es folgten weitere lange Tage im Badmintoncenter Malmö.

An den ersten zwei Tagen stand das Teamturnier auf dem Programm. Tamino Niedling, kurzfristig für Kilian Maurer (Bayern) eingesprungen, spielte im Team Deutschland 1, Tabea im 2. Team. Beide machten ihre Sache gut. Das Team 1 gewann gegen Niederlande 6:0, gegen Schweden 4:2 und unterlag dann im Finale dem Team aus Dänemark mit 2:4.

Das Team 2 musste nach einem kampflosen Sieg gegen Estland gleich gegen den Turnierfavoriten aus Dänemark ran und unterlag mit 0:6. Anschließend ging es gegen die 1. Mannschaft aus England, auch hier gab es eine 1:5 Niederlage. Das abschließende Spiel um Platz 7 gewann das junge Team dann mit 4:2.

Im anschließenden Individualturnier zeigte Tabea in allen 3 Disziplinen eine starke Leistung. Im Einzel schlug sie im ersten Spiel Filippa Orum-Petersen (Dänemark), bevor sie sich nach einem sehr guten zweiten Satz der starken Russin Marriia Golubeva geschlagen geben musste. Auch im Mixed mit Karim Krehemeyer (NRW) gab es nach einem klaren Sieg im ersten Spiel eine Niederlage in Runde zwei. Gegner waren die an ¾ gesetzten Dänen Jonas Kudsk und Simona Pilgaard. Im Doppel spielte Tabea wieder mit ihrer Partnerin Thuc Phuong Nguyen aus Hamburg. Nach zwei Siegen in den ersten Spielen wartete auch hier wieder Setzplatz 3/4 . Und das Spiel war nichts für schwache Nerven. Unsere Mädels zeigten eine grandiose Leistung und hatten Cara Lober/Mette Werge beim 17:21/21:16/23:25 am Rande einer Niederlage. Auch wenn es nicht ganz reichte, war es ein Superspiel.

Tamino Niedling kam leider in keinem seiner Spiele über die 1. Runde hinaus. Gerade im Mixed mit Leonie Schindler (Niedersachsen) war das durchaus möglich. Hier ging der dritte Satz unnötiger Weise mit 21:19 an die französischen Nationalspieler Yohan Barbieri und Emelie Drouin. Ansonsten konnte Tamino das erste Mal „Nationalmannschaftsluft“ schnuppern, die ihm sicherlich für die anstehenden Aufgaben weiter Auftrieb geben wird.
Der dritte im Bunde, Leander Adam, spielte in der Altersklasse U 17. Im Mixed mit Sarah Bergedick (NRW) zeigte er nach zwei Siegen auch eine tolle Leistung gegen Ludvig Petre Olsson und Sofia Larsson (Setzplatz 1) aus Schweden und unterlag in 3 engen Sätzen. Im Einzel konnte er in der ersten Runde gewinnen, musste dann aber Timo Stoffelen (Niederlande) den Vortritt lassen.

Insgesamt waren die Swedish Youth Games ein tolles Turnier, bei dem unsere Spieler jede Menge wichtiger Erfahrungen sammeln konnten. Und das nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch rundherum. Denn auch wenn bei der Abreise alles perfekt funktionierte, waren wir trotzdem erst gegen 1.00 Uhr nachts wieder in Jena.

… und am nächsten Tag war wieder Schule! Aber so ist es nun mal im Leistungssport!

Internationales Turnier in Refrath

Über 700 Spiele, 345 Teilnehmer aus insgesamt 9 Ländern bei der 5. Auflage des Babolat Refrath Cup U15 und hervorragende Platzierungen für unsere Starter, das ist das Fazit des ersten Turniers der neuen Saison.

Herausragende Teilnehmerin war Tabea Tirschmann, die mit ihrer Partnerin Thuc Nguyen (Hamburg) nach spannenden Spielen im Mädchen-Doppel U15 den Siegerpokal gewann. Im Mixed hat sie mit Tamino Niedlich das Finale knapp verpasst. Nach starken Leistungen in den Gruppen- und KO-Spielen unterlagen die beiden im Halbfinale Jarne Schlevoigt/Julia Meyer in 3 Sätzen. Hinzu kam ein 9. Platz im Damen-Einzel, wo sie sich in der KO-Runde der an 2 gesetzten Nadia Choukri aus den Niederlanden geschlagen geben musste. Auch Tamino erreicht im Einzel Platz 9. Gegen den Berliner Kian-Yu Oei (Nr. 1 der Setzliste) zeigte Tamino eine starke Leistung und unterlag nur knapp.

Die anderen Teilnehmer des TBV und des NSP Mitteldeutschlands zeigten ebenfalls starke Leistungen. Genannt seien beispielsweise Jonas Lorenz (Sachsen), der sowohl in den Gruppenspielen, wie auch im ersten KO-Spiel im JE U15 jeweils vor ihm eingeschätzte Spieler geschlagen hat und im Achtelfinale einen guten Satz gegen Nils Dubrau (Setzplatz 3) spielte. Arne Messerschmidt gewann im Jungen-Einzel U13 gegen den an 3 gesetzten Franzosen Axel Bastide. Für eine vordere Platzierung fehlt dem Sportgymnasiasten aber noch etwas die Konstanz.

Am kommenden Wochenende fahren insgesamt 26 Spieler zur 1. Südwestdeutschen Rangliste U13 bis U19 nach Worms. Hier gilt es, die starken Leistungen zu bestätigen. Übrigens wird erstmals der Dänische Trainer Anders Hansen, der am NSP Mitteldeutschland arbeitet, im TBV Trainerteam dabei sein.

Mathias Jauk

 

Trainingslager 2017

Trainingslager 2017 in „Nederland“ Eines vorweg: Es war superschön aber megaanstrengend. Vom 16.6 bis 23.6.2017 (im übrigen Pauls und mein Geburtstag ) sind wir in das diesjährige Trainingslager nach Holland gefahren. Wir, die Badmintongruppe des Sportgymnasiums, haben in einem riesigen Ferienhaus gewohnt. Drumherum war ein sehr großer Garten mit einer Fußballwiese. Das Außengelände war spitze.


Unser Tag startete häufig mit einem Morgenlauf. Kein Läufchen, sondern Strecken von 3,2 bis 5 Kilometer! Nach dem Lauf gab es immer Frühstück, natürlich gesund (Obstsalat mit Joghurt und Nüssen)! Das Essen haben wir immer selbst gekocht. Jedes Team war einmal dran und hat jede Mahlzeit selbst zubereitet, Frühstück, Mittag und Abendbrot. Mein Team war am Mittwoch verantwortlich. Es gab tolle Sachen. Jetzt weiß ich wie Quiche geht. Für mich war es eine tolle Sache zu erfahren, wie man gesund kocht und wie das alles in der Küche funktioniert. Unser Oberchefkoch war, wie jedes Jahr, Herr Heller.
Nach dem Frühstück wurden wir am ersten Tag in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trainierte mit Mathias und die andere mitLana. Bei Mathias gab es viele Mobility-Übungen. Am Anfang der Woche hat er mit uns allen einen Beweglichkeitstest gemacht, um am Ende festzustellen, ob sich was gebessert hat. Bei Lana haben wir Pendelläufe, 200-m-Sprints und in Parcours trainiert. Parcourstraining setzt sich aus verschiedenen Sprüngen, Koordinationstraining und Zielwurfübungen zusammen.


Die sportlichen Höhepunkte waren aus meiner Sicht Laufkraft und die „misslungene“ Strandeinheit. Dabei waren wir zwar nicht sportlich aktiv aber umso größer war der Spaß als es begonnen hat, zu regnen und zu gewittern. Diese Strandeinheit wurde vom Regen davongespült.
Aber natürlich haben wir in dieser Woche auch noch was anderes als Sport gemacht. Das große Thema neben dem Sport lautete Teamspiele. Jedes Team hat sich bereits vor der Fahrt ein Teamspiel überlegt. Sechs Teams, sechs Spiele. Und ein bisschen mehr, denn alle Trainer haben sich weitere Spiele ausgedacht.

Am coolsten fand ich das Floßbauen.Dabei haben zwei große Teams jeweils ein Floß gebaut. Die Flöße bauten wir aus Holzpfählen, Seilen und vier großen Wassertonnen. Dann ging´s los! Jedes kleine Team sollte auf Zeit die gleiche Strecke im See zurücklegen. Das Lustigste daran war, dass Pferde im See badeten und auch ihr Geschäft darin erledigten. Mir hat es mit einigen anderen so viel Spaß gemacht, dass wir noch eine Runde gedreht haben. Auf dem Weg ist das Floß natürlich kaputt gegangen und wir mussten es bis zum Ufer ziehen. Das war sehr lustig und auch ein bisschen abenteuerlich (genau mein Geschmack), denn wir mussten ja durch die Kacki der Pferde schwimmen.

 

 

Dieses Trainingslager war:
anstrengend, herausfordernd, einfallsreich, lustig, wunderbar und vor allem perfekt!
Das ist eben mein Verein!

 

Clara Gründel (bald 5. Klasse Sportgymnasium)