Internationales Turnier in Refrath

Über 700 Spiele, 345 Teilnehmer aus insgesamt 9 Ländern bei der 5. Auflage des Babolat Refrath Cup U15 und hervorragende Platzierungen für unsere Starter, das ist das Fazit des ersten Turniers der neuen Saison.

Herausragende Teilnehmerin war Tabea Tirschmann, die mit ihrer Partnerin Thuc Nguyen (Hamburg) nach spannenden Spielen im Mädchen-Doppel U15 den Siegerpokal gewann. Im Mixed hat sie mit Tamino Niedlich das Finale knapp verpasst. Nach starken Leistungen in den Gruppen- und KO-Spielen unterlagen die beiden im Halbfinale Jarne Schlevoigt/Julia Meyer in 3 Sätzen. Hinzu kam ein 9. Platz im Damen-Einzel, wo sie sich in der KO-Runde der an 2 gesetzten Nadia Choukri aus den Niederlanden geschlagen geben musste. Auch Tamino erreicht im Einzel Platz 9. Gegen den Berliner Kian-Yu Oei (Nr. 1 der Setzliste) zeigte Tamino eine starke Leistung und unterlag nur knapp.

Die anderen Teilnehmer des TBV und des NSP Mitteldeutschlands zeigten ebenfalls starke Leistungen. Genannt seien beispielsweise Jonas Lorenz (Sachsen), der sowohl in den Gruppenspielen, wie auch im ersten KO-Spiel im JE U15 jeweils vor ihm eingeschätzte Spieler geschlagen hat und im Achtelfinale einen guten Satz gegen Nils Dubrau (Setzplatz 3) spielte. Arne Messerschmidt gewann im Jungen-Einzel U13 gegen den an 3 gesetzten Franzosen Axel Bastide. Für eine vordere Platzierung fehlt dem Sportgymnasiasten aber noch etwas die Konstanz.

Am kommenden Wochenende fahren insgesamt 26 Spieler zur 1. Südwestdeutschen Rangliste U13 bis U19 nach Worms. Hier gilt es, die starken Leistungen zu bestätigen. Übrigens wird erstmals der Dänische Trainer Anders Hansen, der am NSP Mitteldeutschland arbeitet, im TBV Trainerteam dabei sein.

Mathias Jauk

 

Trainingslager 2017

Trainingslager 2017 in „Nederland“ Eines vorweg: Es war superschön aber megaanstrengend. Vom 16.6 bis 23.6.2017 (im übrigen Pauls und mein Geburtstag ) sind wir in das diesjährige Trainingslager nach Holland gefahren. Wir, die Badmintongruppe des Sportgymnasiums, haben in einem riesigen Ferienhaus gewohnt. Drumherum war ein sehr großer Garten mit einer Fußballwiese. Das Außengelände war spitze.


Unser Tag startete häufig mit einem Morgenlauf. Kein Läufchen, sondern Strecken von 3,2 bis 5 Kilometer! Nach dem Lauf gab es immer Frühstück, natürlich gesund (Obstsalat mit Joghurt und Nüssen)! Das Essen haben wir immer selbst gekocht. Jedes Team war einmal dran und hat jede Mahlzeit selbst zubereitet, Frühstück, Mittag und Abendbrot. Mein Team war am Mittwoch verantwortlich. Es gab tolle Sachen. Jetzt weiß ich wie Quiche geht. Für mich war es eine tolle Sache zu erfahren, wie man gesund kocht und wie das alles in der Küche funktioniert. Unser Oberchefkoch war, wie jedes Jahr, Herr Heller.
Nach dem Frühstück wurden wir am ersten Tag in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trainierte mit Mathias und die andere mitLana. Bei Mathias gab es viele Mobility-Übungen. Am Anfang der Woche hat er mit uns allen einen Beweglichkeitstest gemacht, um am Ende festzustellen, ob sich was gebessert hat. Bei Lana haben wir Pendelläufe, 200-m-Sprints und in Parcours trainiert. Parcourstraining setzt sich aus verschiedenen Sprüngen, Koordinationstraining und Zielwurfübungen zusammen.


Die sportlichen Höhepunkte waren aus meiner Sicht Laufkraft und die „misslungene“ Strandeinheit. Dabei waren wir zwar nicht sportlich aktiv aber umso größer war der Spaß als es begonnen hat, zu regnen und zu gewittern. Diese Strandeinheit wurde vom Regen davongespült.
Aber natürlich haben wir in dieser Woche auch noch was anderes als Sport gemacht. Das große Thema neben dem Sport lautete Teamspiele. Jedes Team hat sich bereits vor der Fahrt ein Teamspiel überlegt. Sechs Teams, sechs Spiele. Und ein bisschen mehr, denn alle Trainer haben sich weitere Spiele ausgedacht.

Am coolsten fand ich das Floßbauen.Dabei haben zwei große Teams jeweils ein Floß gebaut. Die Flöße bauten wir aus Holzpfählen, Seilen und vier großen Wassertonnen. Dann ging´s los! Jedes kleine Team sollte auf Zeit die gleiche Strecke im See zurücklegen. Das Lustigste daran war, dass Pferde im See badeten und auch ihr Geschäft darin erledigten. Mir hat es mit einigen anderen so viel Spaß gemacht, dass wir noch eine Runde gedreht haben. Auf dem Weg ist das Floß natürlich kaputt gegangen und wir mussten es bis zum Ufer ziehen. Das war sehr lustig und auch ein bisschen abenteuerlich (genau mein Geschmack), denn wir mussten ja durch die Kacki der Pferde schwimmen.

 

 

Dieses Trainingslager war:
anstrengend, herausfordernd, einfallsreich, lustig, wunderbar und vor allem perfekt!
Das ist eben mein Verein!

 

Clara Gründel (bald 5. Klasse Sportgymnasium)

U11-Pfingstlehrgang in Gera

Fast schon traditionell, also zum zweiten Mal, fand der U 11 Pfingstlehrgang des Projekts Mitteldeutschland in Gera statt. 20 Kinder aus Sachsen und Thüringen und insgesamt 7 Trainerinnen und Trainer verbrachten die Feiertage im NOVOTEL Gera und in der Ossel, der Sporthalle von OTG Gera.

18 Stunden Training an vier Tagen, davon 7  Stunden Individualtraining, Erwärmungs- und Cool-Downprogramm, Athletiktraining, ein 4*-Hotel mit Pool und Sauna, all das waren für viele der kleinen Menschen neue Dinge, die sie voll und ganz forderten. Und sie machten es gut! Auch wenn man gerade bei den Jüngeren merkte, dass sie schon an ihren Grenzen waren, fuhren alle begeistert und mit jeder Menge neuer Ideen für das Heimtraining am Pfingstmontag nach Hause. Besonders gut kam der „Regenerationsteil“ des Lehrgangs an, der allabendlich im Wellnessbereich des NOVOTELS durchgeführt wurde. Zum Leidwesen der anderen Hotelgäste, die meist recht schnell flüchteten, haben wir Sauna und Pool in Beschlag genommen, auch wenn gerade im Pool von Regeneration keine Rede sein konnte.

„Die hohe Qualität des Lehrgangs war nur dadurch möglich, dass wir bei einem traumhaften Trainer-Spieler-Verhältnis, individuell arbeiten konnten“, zog Lehrgangsleiter Mathias Jauk ein positives Fazit. Ein großes Dankeschön geht an Christina Roscher, Lana Michel, Alex Dycke (alle aus der aktuellen B-Trainer-Ausbildung), sowie U 11-Teamleiter Sven Riese und Nicole Bartsch aus Gittersee, die für einen Tag von  Michael Otto aus Unterpörlitz vertreten wurde.
Ein weiteres Dankeschön geht an Karsten Besser, der uns organisatorisch wieder hervorragend unterstützt hat. Bereits jetzt gibt es die ersten Anfragen für den Pfingstlehrgang 2018 – ein großes Lob für alle Beteiligten, wie ich finde!

Mathias Jauk

Jugend trainiert für Olympia 2017

3. Medaille in Folge!
Auch beim diesjährigen Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ konnten die Badmintonspieler des Sportgymnasiums Jena eine Medaille gewinnen. Nach 2015 (1. Platz WK III), 2016 (2. Platz WK III), ist es in diesem Jahr der 3. Platz in der WK II. In der Wettkampfklasse II (Jg. 2000 – 2003) kamen unsere Spieler nach einer knappen Halbfinalniederlage  gegen das Sportgymnasium Kaiserslautern und einem heißumkämpften 4 : 3-Sieg gegen Berlin auf das Podest.
Die Jüngeren, der Wettkampfklasse III (Jg. 2002 – 2005), erreichten dieses Jahr Platz 6. Auch hier ging es sehr knapp zu. Im Viertelfinale unterlagen wir dem Sportgymnasium Nürnberg mit 3 : 4. Nach einem weiteren Sieg und einer Niederlage gegen Hessen blieb am Ende Platz 6. Da  allerdings sieben der acht Spieler auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse spielen können, ein ordentliches Ergebnis.

Alle Ergebnisse

WK III:  Tabea Tirschmann, Davia Strumpf, Lea Kämnitz, Michelle Viehrig, Tamino Niedling, Jonas Lorenz, Moritz Scheler und Tarik Krukowski.
WK II:  Maria Kuse, Dan Phuong Nguyen, Hanna Bekele, Johanna Preiß, Paul Dingethal, Benjamin Witte, Leander Adam und Florian Wohlgemuth.

Trainer:   Mathias Jauk und Jürgen Heller

Chefbundestrainer zu Gast in Jena

Am 9.4. besuchte der neue Chef-Bundestrainer Detlef Poste den Nachwuchsstützpunkt Mitteldeutschland in Jena. Am Vormittag standen Gespräche mit den Präsidenten und  Leistungssportverantwortlichen der drei Landesverbände auf dem Programm. Für den Nachmittag waren interessierte Nachwuchstrainer eingeladen. In 5 Stunden präsentierte Detlef nach eigener Aussage ca. 70% der aus seiner Sicht wichtigsten Themen für das tägliche Training.
Seine besondere Art, Leute zu motivieren, ist dabei sicher genauso in Erinnerung geblieben, wie die inhaltlichen Fakten. Nun hoffen wir, dass viele Ideen in den täglichen Trainingseinheiten Berücksichtigung finden und wir so alle gemeinsam noch besser werden. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag, vielen Dank an Detlef, dass er sich die Zeit genommen hat.

Mathias Jauk